Taufe: was dein Baby anzieht
Taufe: was dein Baby anzieht
Ein Taufkleid wird einmal getragen. Es gibt eine Variante, die genauso festlich aussieht und danach im Alltag weiterläuft.
Taufkleid oder festliches Alltagsoutfit
Das klassische lange Taufkleid ist Tradition und oft ein Erbstück. Wenn eines in der Familie liegt, hat sich die Frage erledigt. Wenn du neu kaufst, steht am Ende ein Kleidungsstück für genau einen Vormittag im Schrank.
Die praktische Alternative: ein schlichtes Kleid oder eine Kombination aus Body und Strickjacke in Creme oder Naturweiß. Auf Fotos wirkt das ruhig, und getragen wird es danach weiter.
Muss es weiß sein?
Nein. Weiß steht symbolisch für die Taufe, vorgeschrieben ist es in keiner Konfession. Creme, Naturweiß und zarte Töne sind heute genauso üblich. Wichtiger als die Farbe ist, dass sich das Teil zum Wickeln öffnen lässt.
Was am Tag selbst zählt
- Druckknöpfe im Schritt, damit du in der Kirchenbank nicht alles ausziehen musst
- Eine Schicht zum Überziehen, denn Kirchen sind auch im Juli kühl und feucht
- Weiche Sohlen statt fester Schuhe, solange dein Kind getragen wird
- Ein zweites Oberteil in derselben Farbe in der Tasche. Milchflecken kommen, und zwar kurz vor dem Gruppenfoto
Sommer- und Wintertaufe
Im Sommer ist ein leichtes Kleid angenehmer als ein mehrlagiges Ensemble, denk dabei an den Weg zwischen Auto, Kirche und Lokal, der oft in der prallen Sonne liegt. Im Winter zählt der Zwiebellook: Langarmbody, Strickjacke, Mütze für draußen. Mehrere dünne Schichten wärmen besser als eine dicke.
Alter und Größe
Getauft wird meist zwischen dem dritten und zwölften Monat, das entspricht Größe 62 bis 80. Kauf nach der aktuellen Größe, nicht nach dem Alter, und wenn zwischen Kauf und Termin mehr als vier Wochen liegen, nimm eine Nummer größer.
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