Zwiebellook: wie viele Schichten ein Baby wirklich braucht
Zwiebellook: wie viele Schichten ein Baby wirklich braucht
Eine Schicht mehr als du selbst. Und zum Nachprüfen im Nacken fühlen, nicht an den Händen.
Die Faustregel
Ein Baby, das getragen oder geschoben wird, bewegt sich nicht und produziert deshalb weniger Wärme als du daneben. Für draußen heißt das: eine Schicht mehr als du selbst trägst. Sobald dein Kind krabbelt oder läuft, dreht sich das um, dann eher eine Schicht weniger, weil es unter Bewegung schnell überhitzt.
Der Nackentest
Hände und Füße sind bei Säuglingen fast immer kühl, das ist normal und sagt über die Körpertemperatur nichts. Fühl stattdessen im Nacken: warm und trocken ist richtig, feucht heißt zu warm, kühl heißt zu wenig.
Zu warm ist dabei das häufigere Problem, und im Schlaf auch das riskantere.
Der Aufbau
- 1. Schicht: Langarmbody direkt auf der Haut, Baumwolle oder feine Wolle-Seide.
- 2. Schicht: Strampler, Hose plus Shirt oder ein Overall.
- 3. Schicht: Strickjacke oder Fleece, also die Schicht, die du im Auto und im Lokal ausziehst.
- Außen: etwas Winddichtes, wenn es sein muss, dazu eine Mütze. Über den Kopf verliert dein Kind am meisten Wärme.
Der Fehler im Auto
Dicke Jacken gehören nicht unter den Gurt der Babyschale. Das Material drückt sich im Ernstfall zusammen, und der Gurt sitzt dann zu locker. Zieh dein Kind normal an, schnall es fest und leg die Decke oder den Fußsack darüber.
Für den Winter im Detail: Weihnachten. Für die unzuverlässige Übergangszeit: Ostern.
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